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Die Tätigkeit unseres Institutes musste leider wesentlich eingeschränkt werden, da das IILP seit merheren Jahren keine Unterstützung mehr aus öffentlichen Mitteln erhält.
 
 

 

Neues Forschungsprojekt

Weltordnungsmodelle unter Berücksichtigung verschiedener Möglichkeiten der Umweltentwicklung

 

Ein Projekt des Internationalen Institut für liberale Politik Wien in Kooperation

mit der Karl-Franzens Universität Graz

 

  

Nach Beurteilung der meisten Klimaforscher wird ein Teil der permanenten Klimaerwärmung durch menschliches Handeln verursacht. Diese treibt die Erwärmung in Bereiche, die für die Menschheit Gefahren und Nachteile bringen kann. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Steigung der Erwärmung unter 2 Grad gehalten werden müsste. Die Menschheit könnte diese Entwicklung einer noch größeren Erwärmung durchaus bremsen (oder zumindest einschränken ) . Dabei wird insbesondere auf die Treibhausgase hingewiesen. Um die Erwärmung bis zur Jahrhundertmitte unter 2 Grad halten zu können, sei eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen erforderlich. (Derzeit befinden sich die CO2-Emissionen allerdings auf einem neuen Rekordniveau.)

Politik und Wirtschaft verlangen allerdings nach Kosten-Nutzen-Berechnungen für die Maßnahmen gegen den Klimawandel. Also welche Schäden könnten vermieden und welche Vorteile zu welchen ansonsten verursachten Kosten erreicht werden.

Darüber hinaus sind auch Anpassungen an den (auf jeden Fall in gewissem Maße stattfindenden ) Klimawandel erforderlich. Anpassungen alleine sind nach Maßgabe führender Klimaforscher allerdings nicht ausreichend.

Die Herausforderung für die Politik besteht also in der Umsetzung einer umwelt- und sozialverträglichen sowie zugleich wirtschaftlich tragfähigen Entwicklung. Dazu sind die Zusammenhänge von Umwelt, sozialem Handeln und wirtschaftlichen Bedingungen festzustellen. Dazu kommt die Auslotung globaler politischer Handlungsmöglichkeiten.

 

Die strategisch-sicherheitspolitisch relevante Überlegung lautet:

 

SICHERHEITSPOLITIK UMFASST AUCH DIE VERANTWORTUNG FÜR DAS WOHLERGEHEN KÜNFTIGER GENERATIONEN

 

Vorfragen dazu sind:

 

° Kann in unserer Welt das herrschende ökonomische System, das auf Wachstum und Steigerung der Wohlfahrt beruht, weiterhin „herrschen“ – oder bräuchten wir eine neue Vorstellung von Nachhaltigkeit ?

° Natürliche Ressourcen werden häufig ohne Rücksicht auf die Nachhaltigkeit genutzt. Offenbar besteht eine Kluft zwischen Denkfähigkeiten, Wissen und Handlungsmöglichkeiten einerseits und den Konsequenzen des Handelns der Menschen andererseits. So fragt sich, ob „wir“ nicht nur in Alternativen denken, sondern auch Wahlmöglichkeiten im Sinne umweltpolitisch vernünftigen Handelns schaffen können?

° Können soziale Prozesse, wirtschaftliches Handeln und Umweltfragen in eine Balance gebracht werden?

° Wie kann man den menschlichen Gesamteinfluss auf die Umwelt darstellen bzw. messbar machen?

 

Diese Fragen und die im Vorspann dargelegte Problematik ist vor dem Hintergrund der vorstellbaren bzw. tw. auch vorhersehbaren Entwicklung der Weltordnung in den nächsten Jahrzehnten zu untersuchen. Die dabei ersichtlichen Tendenzen der Entwicklung werden in einem eigenen Papier dargelegt.

 


 

 

Internetbuch

 

Im Auftrag des BMfLVS hat das Internationale Institut für Liberale
Politik (IILP) 2012 die strategische Situation im Osten der EU in zwei
Expertenworkshops untersucht und eine umfassende Studie zum
Thema vorgelegt. In Fortsetzung dieses Forschungsprojektes wurden
2013 die Möglichkeiten zur Gestaltung einer Osteuropapolitik
untersucht; die Politikgestalter dabei sind die EU sowie ihre
Mitgliedsstaaten in Ost- Mitteleuropa und natürlich Österreich selbst.
Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die EU-Länder ihre
Außenpolitik im Rahmen der EU und über dieselbe gestalten sollten.
Die neue Entwicklung in der Ukraine wurde berücksichtigt.

Diese Studie von

      Hannes Adomeit
      Hüseyin Bağcı
      Egbert Jahn
      Dominik P. Jankowski
      Erich Reiter
      Peter Schmidt
      Winfried Schneider-Deters
      Peter W. Schulze
      Andrei Zagorski

bereits in der Rubrik "Reihe Studien" aufgenommen, wurde nun als Internetbuch zusammengefaßt.

 

Erich Reiter (Hsg.)

Die strategische Lage im Osten der EU

Wien, Mai 2014

  Zum Downloaden bitte klicken!  Die strategische Lage im Osten der EU.pdf (2 MB)